NAGLFAR - HARVEST
Eintragen am: 27.02.2007
Zwei Jahre nach ihrem genialen 2005er Album "Pariah" kehren NAGLFAR mit einem wahren Meisterwerk zurück. Vor mehr als zehn Jahren veröffentlichten die Schweden ihr Debütalbum namens "Viattra", welches heute als echter Klassiker des schwedischen Blackmetals gilt. Viattra war auch für mich ein sehr wichtiges Album, denn es war das erste Blackmetalalbum welches den Weg zu meinen Ohren fand. Seit dem war ich nicht nur Fan von Blackmetal, sondern auch von NAGLFAR. In den dreizehn Jahren des Bestehens der Band hat NAGLFAR viele Höhen und Tiefen durchlebt, es gab mehrere Wechsel innerhalb der Band, aber auch musikalisch wechselten die Einflüsse immer wieder. War "Viattra" noch ein reines Blackmetalalbum, wurden auf dem Nachfolgeralbum "Diabolical" die Deathmetaleinflüsse stärker hervorgehoben. Mit den nachfolgenden Alben stieg der Bekanntheitsgrad der Schweden enorm, nicht umsonst zählen sie heut zu einer der Einflussreichsten Blackmetalbands der Welt. Mit "Harvest" verbindet die Band ihren monströsen Blackmetalsound früherer Tage, mit der Technik und Schnelligkeit des Deathmetals. Das Album ist sehr facettenreich, die Songs klingen auf der einen Seite sehr unheimlich und im nächsten Moment schlagen sie in wunderbare Epische Teile um, bei denen man einfach nur die Augen schließen und sich in seine eigene Welt begeben möchte. Dies ist NAGLFAR mit ihrem neuen Album sehr gut gelungen, man ist nie von den düsteren Blackmetalklängen gelangweilt, da die Band an den richtigen Stellen eine gewisse Abwechslung schafft. Abgerundet wird das ganze durch sehr dezent eingesetzte Keyboards, die den unheimlichen Sound der Schweden noch abrunden. Zum Songwriting zog sich die Band wochenlang in die düstereren Wälder ihrer Heimatstadt Umea zurück und ich finde das hört man und kann sich vorstellen, wie die unheimlichen dunklen Wälder Skandinaviens an einem vorüber ziehen - großartig. Zusätzlich zum Album gibt es noch eine Bonus-DVD, auf der ein Interview mit Sänger Kristoffer Olivius, ein Promovideo und einige Livemitschnitte vom Partisan 2006 zu finden sind.
"Harvest" strotzt nur so vor Bösartigkeit und gleichzeitig vor Atmosphäre, für mich ist dieses Album ein wahrer Genuss und seit langem mal wieder ein Blackmetalalbum, welches mich wirklich begeistern und mitreißen kann. Über Jahre hinweg stieg der Bekanntheitsgrad der Schweden enorm und "Harvest" wird diesen nicht nur noch um einiges steigern, sondern dieses Album hat das Zeug zu einem wahren Klassiker. Amon Amarth sitzen auf dem Thron des schwedischen Deathmetals, auf dem Thron des schwedischen Blackmetals setzten sich jetzt NAGLFAR.

"Harvest" strotzt nur so vor Bösartigkeit und gleichzeitig vor Atmosphäre, für mich ist dieses Album ein wahrer Genuss und seit langem mal wieder ein Blackmetalalbum, welches mich wirklich begeistern und mitreißen kann. Über Jahre hinweg stieg der Bekanntheitsgrad der Schweden enorm und "Harvest" wird diesen nicht nur noch um einiges steigern, sondern dieses Album hat das Zeug zu einem wahren Klassiker. Amon Amarth sitzen auf dem Thron des schwedischen Deathmetals, auf dem Thron des schwedischen Blackmetals setzten sich jetzt NAGLFAR.
Pro
-
-
Kontra
-
-