FINAL PRAYER / CRISIS NEVER ENDS - SPLIT
Eintragen am: 07.03.2005
Split-CDs sind ja immer schon immer eine beliebte Veröffentlichkeits- methode im Hardcore gewesen, einerseits konnten sich zwei Bands die Produktionskosten teilen, andererseits bekam der Zuhörer die Möglichkeit in die Werke anderer Bands reinhören zu können.Trotz aller Kooperation ist es aber auch ein Zweikampf um die Gunst des Hörers. In den „Ring“ steigen diesmal Final Prayer aus Berlin und Crisis Never Ends aus Stuttgart. Das Allstarprojekt FP, zusammengesetzt aus Mitgliedern von Shortage, Disrespect, Lifeforce und Battle Royal, kann man musikalisch wohl als Schnittmenge der genannten Bands bezeichnen : Tief brummende Gitarren,ein angepisster Tough-Guy-Shouter und Doubel-Bass-Parts wie eine außer Kontrolle geratene Dampfwalze, eben Oldschool Berliner Art. Hier wird ohne Rücksicht drauflosgebolzt, nur um dann mit heftigen Mosh-Parts den imaginären Pit zum Kochen zu bringen. Die Produktion ist sehr gut gelungen, besonders hat man es vermieden dem Ganzen eine zu basslastigen Sound zu geben ohne dabei an Power zu verlieren. Alles in allem ganz großes „Ohrenkino“.
Crisis Never Ends versuchen dagegen mit typischen MetalCore dagegen zu halten. Was leider schon bei den ersten Akkorden negativ auffällt ist das Soundgewand: Die zweite Gitarre ist fast gar nicht zu hören, insgesamt hat das Ganze schon leichten Proberaumcharme. Das ist auch eigentlich mein einziger Kritikpunkt, denn im Gegensatz zu manch anderen MC-Kombos stehen CNE deutlich zu ihren Hardcore-Roots,setzten aber auch des einen und anderen Mals auf die Melodieschiene, ohne dabei vom Gaspedal zu gehen.
Schlussendlich muss der Hörer selber entscheiden wer sein Favorit auf dieser Split ist, einen klaren Sieger gibt es in meinen Augen nicht.

Crisis Never Ends versuchen dagegen mit typischen MetalCore dagegen zu halten. Was leider schon bei den ersten Akkorden negativ auffällt ist das Soundgewand: Die zweite Gitarre ist fast gar nicht zu hören, insgesamt hat das Ganze schon leichten Proberaumcharme. Das ist auch eigentlich mein einziger Kritikpunkt, denn im Gegensatz zu manch anderen MC-Kombos stehen CNE deutlich zu ihren Hardcore-Roots,setzten aber auch des einen und anderen Mals auf die Melodieschiene, ohne dabei vom Gaspedal zu gehen.
Schlussendlich muss der Hörer selber entscheiden wer sein Favorit auf dieser Split ist, einen klaren Sieger gibt es in meinen Augen nicht.
Pro
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Kontra
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