[Review] ENTROPHY - End of Glory
Verfasst: 03.12.2006, 11:54
ENTROPHY - End of Glory
Label:D.I.Y.
VÖ: Herbst 2006
Tracklist:
01. Drowned
02. Exploration Hope
03. Circulation
04.Black
05. Storm in her Eyes
06.Second Horizon
07.Tricky Kingdom
08.At the Frontiers of Devotation
Spielzeit: 33:25 min
Zum ersten mal auf Entrophy aufmerksam geworden bin ich als ich ein Interview-Special mit den Jungs im Stahlwerk auf Fritz gehört habe. Der erste Eindruck war sehr gut und als sich mir die Möglichkeit bot ein Review über ihr neues Album "End of Glory" zu schreiben, habe ich diese sofort genutzt. Auf "End of Glory" wird melodischer Deathmetal, mit leichter Hardcorekante geboten, der mich am ehesten an Fall of a Season, mit einem leichten Deftones Einschlag, erinnert. Beim ersten Mal war ich von dem Album sehr begeistert, dieser erste Eindruck verschwand jedoch nach mehrmaligem Hören. Musikalisch ist "End of Glory" wirklich sehr gelungen und auf einem sehr hohem Niveau, jedoch wird das Album nach dem zweiten oder dritten Durchlauf etwas langweilig. Der musikalische Aufbau der Songs wiederholt sich einfach immer wieder und die Schlagzeugbegleitung ist nicht wirklich abwechslungsreich. Die Gittarenmelodien hingegen sind wirklich super, schade da hätte man aus den Songs vielleicht noch mehr rausholen können. Das Highlight des Albums stellt der Gastgesang von Ina Leppin im Song "Storm in her Eyes" dar, wirklich super und sehr mitreißend... erinnert natürlich stark an Deadlock.
Man sollte Entrophy aber nicht in die Schublade der aktuellen (vor Einfallslosigkeit strotzenden) Metalcore-Bands stecken, denn dafür ist das Album einfach zu gut. Vielleicht liegt es auch daran dass ich mit dieser Art von Musik derzeit einfach nichts mehr anfangen kann. Die Produktion ist sehr gut und sehr druckvoll, die Instrumente wurden im Subsound Studio in Rostock aufgenommen und die Vocals bei Mic Wrecka @ Diggamusic in Berlin.
Fazit: "End of Glory" ist wirklich eine sehr gelungene Scheibe, der einfach nur etwas Abwechslung fehlt. Fans des melodischen Deathmetals / Metalcores alá Fall of a Season, Fall of Serenity oder Bury My Sins sollten hier mal ein Ohr riskieren.
Sehr verwunderlich ist allerdings, dass die Jungs kein Label haben und die CD selbst vertreiben. Wie ich gehört habe kann die CD auch auf Amazon oder über die Homepage von Entrophy, http://www.secondhorizon.com, erwerben.
Punkte: 7 / 10
Diskographie:
End of Glory 2006
Label:D.I.Y.
VÖ: Herbst 2006
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Tracklist:
01. Drowned
02. Exploration Hope
03. Circulation
04.Black
05. Storm in her Eyes
06.Second Horizon
07.Tricky Kingdom
08.At the Frontiers of Devotation
Spielzeit: 33:25 min
Zum ersten mal auf Entrophy aufmerksam geworden bin ich als ich ein Interview-Special mit den Jungs im Stahlwerk auf Fritz gehört habe. Der erste Eindruck war sehr gut und als sich mir die Möglichkeit bot ein Review über ihr neues Album "End of Glory" zu schreiben, habe ich diese sofort genutzt. Auf "End of Glory" wird melodischer Deathmetal, mit leichter Hardcorekante geboten, der mich am ehesten an Fall of a Season, mit einem leichten Deftones Einschlag, erinnert. Beim ersten Mal war ich von dem Album sehr begeistert, dieser erste Eindruck verschwand jedoch nach mehrmaligem Hören. Musikalisch ist "End of Glory" wirklich sehr gelungen und auf einem sehr hohem Niveau, jedoch wird das Album nach dem zweiten oder dritten Durchlauf etwas langweilig. Der musikalische Aufbau der Songs wiederholt sich einfach immer wieder und die Schlagzeugbegleitung ist nicht wirklich abwechslungsreich. Die Gittarenmelodien hingegen sind wirklich super, schade da hätte man aus den Songs vielleicht noch mehr rausholen können. Das Highlight des Albums stellt der Gastgesang von Ina Leppin im Song "Storm in her Eyes" dar, wirklich super und sehr mitreißend... erinnert natürlich stark an Deadlock.
Man sollte Entrophy aber nicht in die Schublade der aktuellen (vor Einfallslosigkeit strotzenden) Metalcore-Bands stecken, denn dafür ist das Album einfach zu gut. Vielleicht liegt es auch daran dass ich mit dieser Art von Musik derzeit einfach nichts mehr anfangen kann. Die Produktion ist sehr gut und sehr druckvoll, die Instrumente wurden im Subsound Studio in Rostock aufgenommen und die Vocals bei Mic Wrecka @ Diggamusic in Berlin.
Fazit: "End of Glory" ist wirklich eine sehr gelungene Scheibe, der einfach nur etwas Abwechslung fehlt. Fans des melodischen Deathmetals / Metalcores alá Fall of a Season, Fall of Serenity oder Bury My Sins sollten hier mal ein Ohr riskieren.
Sehr verwunderlich ist allerdings, dass die Jungs kein Label haben und die CD selbst vertreiben. Wie ich gehört habe kann die CD auch auf Amazon oder über die Homepage von Entrophy, http://www.secondhorizon.com, erwerben.
Punkte: 7 / 10
Diskographie:
End of Glory 2006