[Review] Hybrid - Beyond undeniable Entropy
Verfasst: 23.09.2006, 12:17
HYBRID - Beyond undeniable Entropy
Dead Wrong Records
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Run Time: 21:28 min
01. Ave Phoenix
02. Sleep of the Defeated
03. Sun burnt
04. Insomnia
05. Growing Misanthropy
06. Throne of the Necronaut
Da landen manchmal ganz unvehofft echte Perlen im Briefkasten, von Bands von denen man vorher noch nicht einen Ton gehört hat. Die Spanier Hybrid sind so eine Band und mit ihrer EP "Beyond undeniable Entropy" haben sie ordentlich Rückenwind mitgebracht!
Serviert wird einem auf dieser eine Mischung aus technischem Metal und Grindcore mit einer Priese HC. Alles auf spielerisch hohem Niveau, mit anständiger aber bei weitem nicht zu dick aufgetragener Produktion. All das in ein schick bedrucktes Digipak gehüllt...hier hat man sich wirklich Mühe gegeben! Charakteristisch sind die vielen Stop-and-Go's und Tempiwechsel, die nicht erzwungen wirken und verdammt tight sind. Vor allem der Schlagzeuger leistet da sehr gute Arbeit, die Gitarrenfraktion arbeitet da etwas simpler, allerdings sehr stimmig im Endeffekt und darauf kommt es ja schlussendlich an. Viel Disharmonie trifft da auf Stakkato-Rythmen und hier und da ein bisschen Mosh. Funktioniert wunderbar, macht richtig Spaß! Wenn Hybrid zum Ende dieser CD bei "Throne of the Necronaut" nochmal eine weitere Facette ihres Könnens, nämlich sludgig angehauchte Post HC-Elemente auffahren, freut man sich noch mehr über den gebotenen Abwechslungsreichtum. Dieser Song sei neben dem Opener "Ave Phoenix" und "Insomnia" jedenfalls als Anspieltipp ans Herz gelegt!
Fazit: "Beyond undeniable Entropy" ist eine starke EP, die vor allem mit Ideenreichtum und viel Abwechslung aufwarten kann. Angetrieben werden Hybrid durch ihren wirklich guten Drummer, der viele Akzente setzt und merklich am Songwriting ziemlich viel Einfluss gehabt haben muss. Wirklich schwach ist eigentlich auch kein Song auf der Platte, nur braucht man eine Weile, bis man richtig einsteigt und die Songs anfangen hängenzubleiben. Trotzdem...starke Sache...unbedingte Empfehlung für alle, die es gerne etwas experimenteller haben, dabei aber nicht auf Geknüppel verzichten wollen.
8 von 10 Punkten
Discographie:
2005 - Promo 05
2006 - Beyond undeniable Entropy EP
http://www.myspace.com/hybridmetal
Dead Wrong Records
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Run Time: 21:28 min
01. Ave Phoenix
02. Sleep of the Defeated
03. Sun burnt
04. Insomnia
05. Growing Misanthropy
06. Throne of the Necronaut
Da landen manchmal ganz unvehofft echte Perlen im Briefkasten, von Bands von denen man vorher noch nicht einen Ton gehört hat. Die Spanier Hybrid sind so eine Band und mit ihrer EP "Beyond undeniable Entropy" haben sie ordentlich Rückenwind mitgebracht!
Serviert wird einem auf dieser eine Mischung aus technischem Metal und Grindcore mit einer Priese HC. Alles auf spielerisch hohem Niveau, mit anständiger aber bei weitem nicht zu dick aufgetragener Produktion. All das in ein schick bedrucktes Digipak gehüllt...hier hat man sich wirklich Mühe gegeben! Charakteristisch sind die vielen Stop-and-Go's und Tempiwechsel, die nicht erzwungen wirken und verdammt tight sind. Vor allem der Schlagzeuger leistet da sehr gute Arbeit, die Gitarrenfraktion arbeitet da etwas simpler, allerdings sehr stimmig im Endeffekt und darauf kommt es ja schlussendlich an. Viel Disharmonie trifft da auf Stakkato-Rythmen und hier und da ein bisschen Mosh. Funktioniert wunderbar, macht richtig Spaß! Wenn Hybrid zum Ende dieser CD bei "Throne of the Necronaut" nochmal eine weitere Facette ihres Könnens, nämlich sludgig angehauchte Post HC-Elemente auffahren, freut man sich noch mehr über den gebotenen Abwechslungsreichtum. Dieser Song sei neben dem Opener "Ave Phoenix" und "Insomnia" jedenfalls als Anspieltipp ans Herz gelegt!
Fazit: "Beyond undeniable Entropy" ist eine starke EP, die vor allem mit Ideenreichtum und viel Abwechslung aufwarten kann. Angetrieben werden Hybrid durch ihren wirklich guten Drummer, der viele Akzente setzt und merklich am Songwriting ziemlich viel Einfluss gehabt haben muss. Wirklich schwach ist eigentlich auch kein Song auf der Platte, nur braucht man eine Weile, bis man richtig einsteigt und die Songs anfangen hängenzubleiben. Trotzdem...starke Sache...unbedingte Empfehlung für alle, die es gerne etwas experimenteller haben, dabei aber nicht auf Geknüppel verzichten wollen.
8 von 10 Punkten
Discographie:
2005 - Promo 05
2006 - Beyond undeniable Entropy EP
http://www.myspace.com/hybridmetal