[Review] Overmars - Affliction, Endocrine...Vertigo
Verfasst: 12.09.2005, 15:49
OVERMARS - Affliction, Endocrine...Vertigo
Candlelight / Appease me
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Runtime: 69:41 min
01. Obsolete
02. This is Rape
03. Destroy all Dreamers Part I
04. Deux Mesures de Solitude
05. Buccolsion and the mistaken One Part II (Geography is just a Symptom)
06. Destroy all Dreamers Part II
07. A Spermwhale's Quest
08. Destroy all Dreamers Part III
09. En Mémoire des Faibles qi ont Survecu a Darwin
10. Destroy all Dreamers Part IV
11. From Love to exhausting (The Story of this intangible Thing between us)
12. Destroy all Dreamers Part V
Die Franzosen Overmars haben nach diversen Splits endlich ihr Full Length-Debüt am Start. Dieses nennt sich "Affliction, Endocrine...Vertigo" und erinnert des öfteren an Bands wie Isis, Neurosis oder auch Mouth of the Architect.
Nach dem noch fast als kompakt zu bezeichnenden Opener kommt mit "This is Rape" schon der erste überlange Track. Doomig schleppt sich dieser scheinbar unendlich hin...es kommt einem jedenfalls so vor, als würde der Song 20 Minuten dauern. Daraufhin plätschert recht seicht "Destroy all Dreamers art I" dahin. Dieser ist der erste Teil von insgesamt 5 Interludes, die allesamt clean und recht kurz sind. Mit "Buccolsion and the mistaken One Part II (Geography is just a Symptom)" folgt ein sehr verstörender und beklemmender Track. In knapp 7 Minuten spricht, winselt und schreit sich Bassistin Marion durch ein düsteres, von einer disharmonischen Klavier-Melodie dominiertes Doom-Stück, dass einem schon eine gewisse Unbehaglichkeit bereitet. Ohne Übertreibung einer der intensivsten Songs, die ich seit langem gehört habe. "En Mémoire des Faibles qi ont Survecu a Darwin" verfügt über eine unglaubliche Wucht, nach 2 weiteren Tracks endet "Affliction, Endocirne...Vertigo" dann mit dem fünften und letzten Teil der "Destroy all Dreamers"-Intermezzis.
Fazit: Overmars haben ein bedrohliches Album geschaffen, dass mal ruhig und besonnen, dann ungestüm und unaufhaltbar und im nächsten Moment verletzbar scheint. In hypnotischer Monotonie schwelgen sie teilweise in minutenlangen Instrumental-Passagen dahin, ohne das Langeweile aufkommt! Die Lyrics sind zum Teil französisch und zum Teil englisch...von Spoken-Word-Passagen über clean gesungene Parts bis hin zu Geschrei, Growls (und so ziemlich allem dazwischen) wird auch ein breites gesangliches Spektrum abgedeckt, mal von männlicher Seite und selten auch von weiblicher. Das und die großartige musikalische Basis machen "Affliction, Endocrine...Vertigo" zu einem verdammt guten Album. Wer auf "The Beyond" von Cult of Luna abgefahren ist, sollte hier definitiv ein Ohr riskieren!!!
8 von 10 Punkten
Discographie:
2002 - 3,5" Split with Iscariote
2003 - In the Arm of the Octopus Split with Done for
2003 - Our Dreams walking their Way Split with Fugüe
2005 - Affliction, Endocrine...Vertigo
http://www.destroyalldreamers.org
Candlelight / Appease me
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Runtime: 69:41 min
01. Obsolete
02. This is Rape
03. Destroy all Dreamers Part I
04. Deux Mesures de Solitude
05. Buccolsion and the mistaken One Part II (Geography is just a Symptom)
06. Destroy all Dreamers Part II
07. A Spermwhale's Quest
08. Destroy all Dreamers Part III
09. En Mémoire des Faibles qi ont Survecu a Darwin
10. Destroy all Dreamers Part IV
11. From Love to exhausting (The Story of this intangible Thing between us)
12. Destroy all Dreamers Part V
Die Franzosen Overmars haben nach diversen Splits endlich ihr Full Length-Debüt am Start. Dieses nennt sich "Affliction, Endocrine...Vertigo" und erinnert des öfteren an Bands wie Isis, Neurosis oder auch Mouth of the Architect.
Nach dem noch fast als kompakt zu bezeichnenden Opener kommt mit "This is Rape" schon der erste überlange Track. Doomig schleppt sich dieser scheinbar unendlich hin...es kommt einem jedenfalls so vor, als würde der Song 20 Minuten dauern. Daraufhin plätschert recht seicht "Destroy all Dreamers art I" dahin. Dieser ist der erste Teil von insgesamt 5 Interludes, die allesamt clean und recht kurz sind. Mit "Buccolsion and the mistaken One Part II (Geography is just a Symptom)" folgt ein sehr verstörender und beklemmender Track. In knapp 7 Minuten spricht, winselt und schreit sich Bassistin Marion durch ein düsteres, von einer disharmonischen Klavier-Melodie dominiertes Doom-Stück, dass einem schon eine gewisse Unbehaglichkeit bereitet. Ohne Übertreibung einer der intensivsten Songs, die ich seit langem gehört habe. "En Mémoire des Faibles qi ont Survecu a Darwin" verfügt über eine unglaubliche Wucht, nach 2 weiteren Tracks endet "Affliction, Endocirne...Vertigo" dann mit dem fünften und letzten Teil der "Destroy all Dreamers"-Intermezzis.
Fazit: Overmars haben ein bedrohliches Album geschaffen, dass mal ruhig und besonnen, dann ungestüm und unaufhaltbar und im nächsten Moment verletzbar scheint. In hypnotischer Monotonie schwelgen sie teilweise in minutenlangen Instrumental-Passagen dahin, ohne das Langeweile aufkommt! Die Lyrics sind zum Teil französisch und zum Teil englisch...von Spoken-Word-Passagen über clean gesungene Parts bis hin zu Geschrei, Growls (und so ziemlich allem dazwischen) wird auch ein breites gesangliches Spektrum abgedeckt, mal von männlicher Seite und selten auch von weiblicher. Das und die großartige musikalische Basis machen "Affliction, Endocrine...Vertigo" zu einem verdammt guten Album. Wer auf "The Beyond" von Cult of Luna abgefahren ist, sollte hier definitiv ein Ohr riskieren!!!
8 von 10 Punkten
Discographie:
2002 - 3,5" Split with Iscariote
2003 - In the Arm of the Octopus Split with Done for
2003 - Our Dreams walking their Way Split with Fugüe
2005 - Affliction, Endocrine...Vertigo
http://www.destroyalldreamers.org