Fear the Reaper Records
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Dead for seven Weeks
01. Intro
02. Lay down your Sword
03. Your ill-gotten Son
04. Throw away the Bottle of Hope
Runtime: 13:50 min
Time has come
01. Convict
02. Deathwish
03. The Icarus Fall
04. Like Salt in a Flesh Wound
05. Self-Abandonment
Runtime: 20:27 min
Mit der "Baptized by Blood" Split zwischen Dead for seven Weeks und Time has come bringen Fear the Reaper Records ihr erstes Release an den Mann. Kein schlechter Start, so viel sei schonmal gesagt! Bevor ich mich jetzt dem Inhalt widme, muss ich noch das wirklich gelungene Cover-Artwork erwähnen...wirklich gut für meinen Geschmack.
Nun gut...das Wesentliche: Dead for seven Weeks machen den Anfang. Nach einem düsteren Intro ist auch eigentlich schon alles klar. Metalcore der deutlich metallischeren Sorte, nur gelegentliche Mosh-Parts erinnern an einen gewissen HC-Einfluss. Sehr schwedisch anmutender Deathmetal ist hier das Fundament, auf dem aufgebaut wird. Der Gesang ist sehr heiser und gefällt mir persönlich ganz gut, ist aber sicher sehr geschmacksabhängig. Erinnert auch mehr an Death Metal als an Hardcore. Die gelegentlichen Mosh-Parts sind teilweise leider etwas plump geraten, da sollte man sich mittlerweile ein bisschen mehr einfallen lassen.
Time has come lassen sich deutlich mehr einfallen. Hier wird von Anfang an mächtig auf die Kacke gehauen. Die 5 Songs der Hamburger sind irgendwo zwischen Math- und Grindcore anzusiedeln, präsentiert wird das Material in ziemlich hohem Tempo, unterbrochen von schweren Mosh-Parts und Frickel-Einlagen. Technisch kann man den Jungs auf keinen Fall nen Strick drehen. Auch der Gesang kann sich mächtig hören lassen, zwei Sänger treiben hier ihr Unwesen: Eine tiefe und eine hohe Stimme, liegt ja auch nahe. Highlights sind "Deathwish" mit wirklich technisch beachtlichen Riffs, "Like Salt in a Flesh Wound" (so ein Killer!!!) und der Rausschmeisser "Self-Abandonment".
Fazit...oder...and the Winner is: TIME HAS COME. Das gebotene Material ist einfach deutlich eigenständiger als das ihrer Mitstreiter. Vergleichen kann man beide zwar nicht wirklich, aber so ist das nun mal bei einer Split...man hat halt immer einen persönlichen Gewinner. Die Produktion ist auch besser als die des Dead for Seven Weeks-Parts, die Spielzeit ist höher, 2 Songs mehr...Time has come bekommen 8 Punkte von mir, Dead for seven Weeks 6...das macht im Schnitt 7 Punkte für die "Baptized by Blood" Split.
7 von 10 Punkten
http://www.seven-weeks.de
http://www.time-has-come.com