[Review] As I lay Dying - Shadows are Security
Verfasst: 16.06.2005, 14:26
AS I LAY DYING - Shadows are Security
Metal Blade records - 20.06.2005
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Runtime: 43:23
01. Meaning in Tragedy
02. Confined
03. Losing Sight
04. The darkest Nights
05. Empty Hearts
06. Reflection
07. Repeating Yesterday
08. Through Struggle
09. The Truth of my Perception
10. Control is dead
11. Morning waits
12. Illusions
Da wäre sie nun, die neue As I lay Dying-Scheibe mit dem Titel "Shadows are Security". Die Erwartung war bei mir recht hoch, hat mir doch das letzte Werk "Frail Words collapse" absolut die Schuhe ausgezogen. Meiner Meinung nach noch immer eine der besten Metalcore-Scheiben überhaupt. Aber alles hat ein Ende...
"Shadows are Security" ist genau so geworden, wie ich es befürchtet hatte. Aalglatter Metalcore Marke Killswitch...wenig Hardcore, viel Metal. Konnte mir die letzte Scheibe noch wirklich Begeisterung entlocken, lässt mich das aktuelle Werk doch ziemlich kalt. Zunächst liegt das schon mal daran, dass es einfach keine Knaller-Songs wie "94 Hours", "Forever" oder "Behind me lies another fallen Soldier" gibt. Am nähesten kommen da noch die Songs "Empty Hearts" und "Illusions" ran, wobei letzterer auch schon auf der Split mit American Tragedy zu finden war und nur nochmal re-recorded wurde. Der Song "Repeating Yesterday" ist auch noch ganz nett geworden, er erinnert aber schon sehr stark an "Behind me lies another fallen Soldier". Was "Shadows are Security" zusätzlich ein bisschen in der Masse untergehen lässt, ist die aalglatte Produktion...oder sagen wir mal der aalglatte Mix von Andy Sneap. Da war mir der Sound auf der "Frail Words collapse" tausend mal lieber, auch mit viel zu lauter Bass-Drum. Er hatte wenigstens eine eigene Identität...
Fazit: Etwas ernüchternd, was die Jungs da eingezimmert haben. Leider war diese Entwicklung aber ziemlich zu erwarten. Schlecht ist "Shadows are Security" in keinem Fall, aber zu Zeiten, wo man schon längst vom Überangebot des Stino-Metalcore übersättigt ist, sollte eine Band nicht einen Schritt zurück machen und Individualität einbüßen. Das sind ganz knappe 7 Punkte...dafür, dass die Platte zum Ende hin noch mal interessanter wird und dafür, dass sie an sich nen gutes Metalalbum ist.
7 von 10 Punkten
http://www.asilaydying.com
Metal Blade records - 20.06.2005
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Runtime: 43:23
01. Meaning in Tragedy
02. Confined
03. Losing Sight
04. The darkest Nights
05. Empty Hearts
06. Reflection
07. Repeating Yesterday
08. Through Struggle
09. The Truth of my Perception
10. Control is dead
11. Morning waits
12. Illusions
Da wäre sie nun, die neue As I lay Dying-Scheibe mit dem Titel "Shadows are Security". Die Erwartung war bei mir recht hoch, hat mir doch das letzte Werk "Frail Words collapse" absolut die Schuhe ausgezogen. Meiner Meinung nach noch immer eine der besten Metalcore-Scheiben überhaupt. Aber alles hat ein Ende...
"Shadows are Security" ist genau so geworden, wie ich es befürchtet hatte. Aalglatter Metalcore Marke Killswitch...wenig Hardcore, viel Metal. Konnte mir die letzte Scheibe noch wirklich Begeisterung entlocken, lässt mich das aktuelle Werk doch ziemlich kalt. Zunächst liegt das schon mal daran, dass es einfach keine Knaller-Songs wie "94 Hours", "Forever" oder "Behind me lies another fallen Soldier" gibt. Am nähesten kommen da noch die Songs "Empty Hearts" und "Illusions" ran, wobei letzterer auch schon auf der Split mit American Tragedy zu finden war und nur nochmal re-recorded wurde. Der Song "Repeating Yesterday" ist auch noch ganz nett geworden, er erinnert aber schon sehr stark an "Behind me lies another fallen Soldier". Was "Shadows are Security" zusätzlich ein bisschen in der Masse untergehen lässt, ist die aalglatte Produktion...oder sagen wir mal der aalglatte Mix von Andy Sneap. Da war mir der Sound auf der "Frail Words collapse" tausend mal lieber, auch mit viel zu lauter Bass-Drum. Er hatte wenigstens eine eigene Identität...
Fazit: Etwas ernüchternd, was die Jungs da eingezimmert haben. Leider war diese Entwicklung aber ziemlich zu erwarten. Schlecht ist "Shadows are Security" in keinem Fall, aber zu Zeiten, wo man schon längst vom Überangebot des Stino-Metalcore übersättigt ist, sollte eine Band nicht einen Schritt zurück machen und Individualität einbüßen. Das sind ganz knappe 7 Punkte...dafür, dass die Platte zum Ende hin noch mal interessanter wird und dafür, dass sie an sich nen gutes Metalalbum ist.
7 von 10 Punkten
http://www.asilaydying.com