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[Review] DESTINITY - The Inside

Verfasst: 01.06.2008, 10:54
von niffi
DESTINITY - The Inside

Label: Lifeforce Records - http://www.lifeforcerecords.com
VÖ: 28.04.2008

Bild

Tracklist:
01. My senseless theory
02. Murder within
03. Thing I will never feel
04. Still remember
05. A thousand falling skies
06. Inhuman corrosive report
07. Ready to leave
08. Enemy process
09. Escaping reality
10. The inside

Spielzeit: 47:30 min

DESTINITY aus Frankreich sind in diesem Jahr auf Lifeforce Records gelandet und haben kurz davor bereits in ihrem Heimatland den jüngsten Longplayer "The Inside" veröffentlicht. Bei uns war es Ende April soweit. Bereits seit 1996 schlagen sich die Mannen durch die Gefilde des Death, Black und Melodic Metal, schafften es aber erst jetzt auch mal in meinem Player zu landen. Wie also die früheren Werke klingen, kann ich nicht sagen. Das was mir mit "The Inside" vorliegt ist typischer DeathMetal mit einer gehörigen Portion Eier. Erinnert stellenweise an schwedische Genrevertreter wie AMON AMARTH oder IN FLAMES. Was ein bisschen das positive Gesamtbild zerrüttelt sind die theatralischen Gesänge im Hintergrund, die mit den düsteren Keyboards die Härte reduzieren und vom stimmlichen Faktor her, recht nervig klingen. Ist sicherlich eine Geschmackssache. Naja, die Chöre sind glücklicherweise nicht so dominant vertreten, von daher kann man sich wieder auf die drückenden und abwechslungsreichen Metalriff's konzentrieren. Im Grunde macht ja sowieso jede Band mittlerweile das Gleiche. Es dürfen keine Samples mehr fehlen, schnelle thrashige Riffs, ein keifender Sänger, ballernde DoubleBase und zur Erfrischung gibts noch etwas cleanen Gesang serviert. Und auch DESTINITY bieten hier nicht wirklich etwas anderes, aber zumindest die Mischung und die Umsetzung passt und man merkt ihnen ihre langjährige Erfahrung an. Und so gibt es für unersättliche Haupthaarschwinger knalligen Stoff aus dem Nachbarland, der mir vorallem durch den tiefen keifenden Gesang richtig gut gefallen hat. Die typische Genrekrankheit - Monotonie im Verlauf des Albums - fällt mir hier zwar auch wieder auf, aber vielleicht muss man auch nicht alle 10 Songs am Stück hören?! Es bleibt eine coole DeathMetal Scheibe mit ordentlich Drift, die lediglich während der Chöre bei mir auf taube Lauschlappen stieß.

Punkte: 8 / 10

Disco:
2008 - The Inside
2005 - Synthetic Existence
2004 - In Exceless Dementia
2003 - Under The Smell Of Chaos
2001 - Supreme Domination's Art
1999 - Wepts From The Sky - Demo
1997 - Enigmatic Forest

http://www.destinity.net