[Review] MERCENARY - Architect Of Lies
Verfasst: 03.04.2008, 19:36
MERCENARY - Architect Of Lies
Label: Century Media - http://www.centurymedia.de
VÖ: 17.03.2008

Tracklist:
01. New Desire
02. Bloodsong
03. Embrace The Nothing
04. This Black And Endless Never
05. Isolation (The Loneliness in December)
06. The Endless Fall
07. Black and Hollow
08. Execution Style
09. I Am Lies
10. Public Failure Number One
Spielzeit: 52:03 min
Mit "Architect Of Lies" steht seit kurzer Zeit das mittlerweile sechste Release der Dänen im Laden und wieder einmal beschäftige ich mich mit einer Band die bisher meinem Player gänzlich fern war. Aber auch dabei habe ich nicht nur einmal nette Alben ausfindig gemacht und so war ich MERCENARY recht aufgeschlossen gegenüber. Nunja es rotzt schon beachtlicher Metal aus den kleinen Boxen, vorallem die DoubleBase wird ordentlich gefordert. Century Media üblich kann sich die Produktion echt blicken lassen, wird aber für manch Hörer schon wieder zu glatt sein. Ich finds ganz angenehm, weil die Stücke sowieso einfach von Anfang bis Ende genretypisch rund sind und da sorgt der produzierte Druck noch für ein bisschen mehr Härte. Vorallem meine Befürchtung eines durchgehend TrueMetal-Sänger-Geheules hat sich nicht bewahrheitet. So gibt es schönes Geshoute, was ich so schon von den Landsmännern um RAUNCHY vernehmen konnte und auch die cleanen Einwürfe kommen sehr "catchy" daher - wie man neuerdings zu sagen pflegt. Die vielen Soli, auftauchenden Samples und cleanen Vocals sind nett und auf hohem Niveau eingespielt, aber im Grunde gehört das eh zu so einem Album! Ingesamt gesehen klingt die Scheibe sehr angenehm, ein PowerMetal Output der Haupthaar und Nacken zur Bewegung ermuntert. Dennoch find ich "Architect Of Lies" auf Dauer etwas eintönig und ich schätze mal meine aufkommende Begeisterung liegt auch nur daran, dass dies mein erster Longplayer von MERCENARY ist - ich vermute mal diese Schiene fahren sie schon so manche Jahre und da wird das Urteil langjähriger Anhänger wohl ernüchterner Ausfallen?! Anderslautende Meldung bitte mal kundgeben! Zu empfehlen allemal den Leuten, die fett produzierten runden Metal mögen und keine große Abwechslung brauchen.
Punkte: 7 / 10
Disco:
2008 - Architect Of Lies
2006 - The Hours That Remains
2004 - 11 Dreams
2002 - Everblack
1998 - First Breath
1996 - Supremacy MCD
http://www.mercenary.dk
Label: Century Media - http://www.centurymedia.de
VÖ: 17.03.2008
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Tracklist:
01. New Desire
02. Bloodsong
03. Embrace The Nothing
04. This Black And Endless Never
05. Isolation (The Loneliness in December)
06. The Endless Fall
07. Black and Hollow
08. Execution Style
09. I Am Lies
10. Public Failure Number One
Spielzeit: 52:03 min
Mit "Architect Of Lies" steht seit kurzer Zeit das mittlerweile sechste Release der Dänen im Laden und wieder einmal beschäftige ich mich mit einer Band die bisher meinem Player gänzlich fern war. Aber auch dabei habe ich nicht nur einmal nette Alben ausfindig gemacht und so war ich MERCENARY recht aufgeschlossen gegenüber. Nunja es rotzt schon beachtlicher Metal aus den kleinen Boxen, vorallem die DoubleBase wird ordentlich gefordert. Century Media üblich kann sich die Produktion echt blicken lassen, wird aber für manch Hörer schon wieder zu glatt sein. Ich finds ganz angenehm, weil die Stücke sowieso einfach von Anfang bis Ende genretypisch rund sind und da sorgt der produzierte Druck noch für ein bisschen mehr Härte. Vorallem meine Befürchtung eines durchgehend TrueMetal-Sänger-Geheules hat sich nicht bewahrheitet. So gibt es schönes Geshoute, was ich so schon von den Landsmännern um RAUNCHY vernehmen konnte und auch die cleanen Einwürfe kommen sehr "catchy" daher - wie man neuerdings zu sagen pflegt. Die vielen Soli, auftauchenden Samples und cleanen Vocals sind nett und auf hohem Niveau eingespielt, aber im Grunde gehört das eh zu so einem Album! Ingesamt gesehen klingt die Scheibe sehr angenehm, ein PowerMetal Output der Haupthaar und Nacken zur Bewegung ermuntert. Dennoch find ich "Architect Of Lies" auf Dauer etwas eintönig und ich schätze mal meine aufkommende Begeisterung liegt auch nur daran, dass dies mein erster Longplayer von MERCENARY ist - ich vermute mal diese Schiene fahren sie schon so manche Jahre und da wird das Urteil langjähriger Anhänger wohl ernüchterner Ausfallen?! Anderslautende Meldung bitte mal kundgeben! Zu empfehlen allemal den Leuten, die fett produzierten runden Metal mögen und keine große Abwechslung brauchen.
Punkte: 7 / 10
Disco:
2008 - Architect Of Lies
2006 - The Hours That Remains
2004 - 11 Dreams
2002 - Everblack
1998 - First Breath
1996 - Supremacy MCD
http://www.mercenary.dk