[Review] Celeste - Nihiliste(s)
Verfasst: 24.01.2008, 00:28
CELESTE - Nihiliste(s)
Label: Denovali Records
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Tracklist:
01. On pendra les femmes et les enfants en premier
02. Au feu le savoir
03. Mais va vendre ton dédain
04. Abandonner tout espoir à vingt ans
05. Pour maintenir encore une fois la distance
06. A jamais dénudée
07. Tu regardes trop fort, tu penses trop fort, tu parles trop fort
08. Mais encore faut-il pouvoir renier tout un programme
09. De sévices en amitiés
10. Comme s'il suffisait de lever le doigt pour refaire
Spielzeit: 44:25 min
Durch die US-Band Coffin Dancer bin ich auf das kleine deutsche Label Denovali Records aufmerksam geworden, dass einige feine Releases für Freunde von Post Hardcore, Screamo und zeitgemäßem Sludge / Doom am Start hat. Bei dem allmonatlichen Streifzug über die Website wurde ich dann kürzlich auf die Band Celeste aufmerksam. Das Label bot die neue LP zum komplett freien Download an, obwohl es sowohl eine CD- als auch LP-Version dort zu ordern gab. Sehr sympathisch! The best Shit is free Shit, wie es so schön heisst...
Clesete's Album wanderte auf meine Festplatte und von dort direkt in meine Ohren. Schon nach dem ersten Durchlauf war klar, dass die LP so gut wie geordert sein würde, denn was diese Band auf ihrem zweiten Release namens "Nihiliste(s)" zeigt, ist wahnsinnig beeindruckend. Nicht, dass der sludgige Post Hardcore der Franzosen so großartig neu wäre...aber die Intensität sucht ihres Gleichen. Seit der längst vergangenen Envy-Ära um "A dead sinking Story" und "All the Footprints..." ist mir nichts ähnlich mitreissendes mehr untergekommen. Vor allem der Sänger erinnert von der Intonation und Stimme her an den Frontmann der Japaner, auch instrumentale Ähnlichkeiten gibt es. Celeste sind allerdings deutlich weniger, also so gut wie garnicht, Screamo-lastig und dabei weitaus düsterer und vernichtender. Die beeindruckend zähe Monotonie der großartig geschriebenen 10 Songs zehrt von der Soundwand, die vor allem von den Gitarren gezimmert wird. Die Männer an den Saiten haben definitiv den Bogen zum dramatisch destruktiven Songwriting raus und so ist der Albtraum eigentlich perfekt. Diese Band ist auf jeden Fall ein absoluter Geheimtipp und sollte von allen ausgecheckt werden, die von Envy bis hin zu Amen Ra nicht genug apokalyptische Stimmung bekommen können. Celeste klingen wie ein Hybrid aus beiden, nehmen sich die großen Stärken beider heraus und arrangieren sie zu "Nihilste(s)" um. Ein großer Coup und das gratis: http://denovali.com/celeste/download.php - bei mir steht der Kauf allerdings schon bombenfest, denn in Qualität investiert man gern.
Punkte: 9 von 10
Discographie:
2007 - Pessimiste(s) EP
2008 - Nihiliste(s)
http://www.myspace.com/unhiverdeplus
Label: Denovali Records
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Tracklist:
01. On pendra les femmes et les enfants en premier
02. Au feu le savoir
03. Mais va vendre ton dédain
04. Abandonner tout espoir à vingt ans
05. Pour maintenir encore une fois la distance
06. A jamais dénudée
07. Tu regardes trop fort, tu penses trop fort, tu parles trop fort
08. Mais encore faut-il pouvoir renier tout un programme
09. De sévices en amitiés
10. Comme s'il suffisait de lever le doigt pour refaire
Spielzeit: 44:25 min
Durch die US-Band Coffin Dancer bin ich auf das kleine deutsche Label Denovali Records aufmerksam geworden, dass einige feine Releases für Freunde von Post Hardcore, Screamo und zeitgemäßem Sludge / Doom am Start hat. Bei dem allmonatlichen Streifzug über die Website wurde ich dann kürzlich auf die Band Celeste aufmerksam. Das Label bot die neue LP zum komplett freien Download an, obwohl es sowohl eine CD- als auch LP-Version dort zu ordern gab. Sehr sympathisch! The best Shit is free Shit, wie es so schön heisst...
Clesete's Album wanderte auf meine Festplatte und von dort direkt in meine Ohren. Schon nach dem ersten Durchlauf war klar, dass die LP so gut wie geordert sein würde, denn was diese Band auf ihrem zweiten Release namens "Nihiliste(s)" zeigt, ist wahnsinnig beeindruckend. Nicht, dass der sludgige Post Hardcore der Franzosen so großartig neu wäre...aber die Intensität sucht ihres Gleichen. Seit der längst vergangenen Envy-Ära um "A dead sinking Story" und "All the Footprints..." ist mir nichts ähnlich mitreissendes mehr untergekommen. Vor allem der Sänger erinnert von der Intonation und Stimme her an den Frontmann der Japaner, auch instrumentale Ähnlichkeiten gibt es. Celeste sind allerdings deutlich weniger, also so gut wie garnicht, Screamo-lastig und dabei weitaus düsterer und vernichtender. Die beeindruckend zähe Monotonie der großartig geschriebenen 10 Songs zehrt von der Soundwand, die vor allem von den Gitarren gezimmert wird. Die Männer an den Saiten haben definitiv den Bogen zum dramatisch destruktiven Songwriting raus und so ist der Albtraum eigentlich perfekt. Diese Band ist auf jeden Fall ein absoluter Geheimtipp und sollte von allen ausgecheckt werden, die von Envy bis hin zu Amen Ra nicht genug apokalyptische Stimmung bekommen können. Celeste klingen wie ein Hybrid aus beiden, nehmen sich die großen Stärken beider heraus und arrangieren sie zu "Nihilste(s)" um. Ein großer Coup und das gratis: http://denovali.com/celeste/download.php - bei mir steht der Kauf allerdings schon bombenfest, denn in Qualität investiert man gern.
Punkte: 9 von 10
Discographie:
2007 - Pessimiste(s) EP
2008 - Nihiliste(s)
http://www.myspace.com/unhiverdeplus