Label: Lifeforce Records
VÖ: 24.09.2007

Tracklist:
01. how to disconnect from your social surrounding in half an hour
02. heeey...let's start a band!
03. the district attorneys are selling your blood
04. trife life
05. fighting wars with keyboards
06. mulder
07. thousand complaints, one answer.
08. if you want to blame us for something wrong, please abuse this song!
09. riding deadhorses is a fucking curse
10. transmetropolitan
11. and in the right to make mistakes, we may lose everything and start again...
Spielzeit: 39:55 min
War From A Harlots Mouth – keine andere Band hat in so kurzer Zeit so viel gerissen wie die 5 Männer aus Berlin und Umgebung. Im November 2005 gegründet und eigentlich nur als Nebenprojekt geplant, nahm man im März 2006, als Trio, die ersten Songs auf. Diese fanden auf einer Split mit den Amis Molotov Solution dann auch schnell Verwendung (12gauge). Ab Mai 2006 war das Line-up komplett und es begann der einzigartige WFAHM - Triumphzug. Zahlreiche Shows, das Lifeforce Signing und die Tourneen mit Dying Fetus und als Headliner sind passé und nun steht mit „Transmetropolitian“ der erste Longplayer in den Regalen und wird weltweit vertrieben. Zu hören gibt es modernen moshigen Grindcore, versetzt mit kleinen Jazz-Einlagen, und einem gewissen Touch 2-Step Hardcore, der die Band abheben lässt von Genre-Freunden wie Despised Icon oder Ion Dissonance. Ein äußerst variabler Sänger, mitreißende, immer verständliche Riffs und ein Drummer, der mit gerade einmal 22 Jahren genreweit seines gleichen sucht, veranstalten auf der Platte ein Gewitter nach dem Nächsten. Mal moshig schleppend, mal schneidend schnell oder ebend aufklärend eingängig. Auf „Transmetropolitian“ kommt jeder auf seine kosten und wird sicherlich, bei aufmerksamem Zuhören das ein oder andere mal überrascht sein.
Technisch bewegt sich die Band auf hohem Niveau, WFAHM brauchen keine 2 Sänger, keine Schminke oder böses Image.
Weiterhin zeichnet sich „Transmetropolitian“ durch seine absolute Stimmigkeit aus. Ob das großartige Cover - Artwork, Titel wie „how to disconnect from your social sorrounding in half an hour“ oder „the district attorneys are selling your blood” und das als Interlude eingeschobene, 90´s Rap lastige “Strife Life”, das alles macht “Transmetropolitian” zu einem Grindcore Konzeptalbum aller erste Klasse.
Mit „ Mulder“ beweist die Band abermals Humor und vor allem die Fähigkeit, richtige Songs schreiben zu können. Diese Album ist nicht nur für Grindcore Fans ein Muss, auch eher Hardcore - orientierte Zuhörer sollten der Band mal ein Ohr schenken. Hier passiert so einiges!
Meine Anspieltipps sind „Mulder“, „Fighting wars with Keyboards“ und das mächtige „heeey lets start a band“. Bleiben alle gesund, wird man von der Band noch einiges hören, zu wünschen sei es von ganzem Herzen. Ich vergebe 9/10 , nur damit beim nächsten Longplayer noch ein I-Tüpfelchen hinzukommt.
Punkte: 9 / 10
Disko:
2007 - Transmetropolitian
2006 - Split w/ MOLOTOV SOLUTION
http://www.myspace.com/warfromaharlotsmouth