All Life ends Records
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Runtime: 13:07 min
01. The Art of Love
02. Hurry get worry
03. Poseidon calls
Underwater Nights waren ursprünglich ein Nebenprojekt aus verschiedenen Hardcore- und Punkrockbands. Diese beiden Einflüsse sind auf ihrer aktuellen CD auch kaum zu überhören. Dazu gesellt sich ein bisschen alter Emocore der Marke Grade.
Der Opener "The Art of Love" überzeugt aber leider nicht wirklich, vor allem der cleane Gesang klingt einfach zu deutsch und ich finde es gibt kaum was schlimmeres als englischen Gesang, dem man anhört, dass er von Deutschen gesungen wird. Das gibt auf jeden Fall Punktabzug. Der zweite Track gefällt mir da schon deutlich besser, allerdings habe ich auch hier das Problem mit dem cleanen Gesang welcher, und das muss ich leider dazu sagen, auch nicht mit der besten Stimme glänzt. Generell aber ein besserer Song, als der Opener. Mit "Poseidon calls" kommen wir auch schon wieder zum letzten Song der Platte. Teilweise mit ganz netten Gitarrenmelodien ausgestattet mausert er sich zu einem ganz coolen Track.
Fazit: Man hört eindeutig, dass hier HC- und Punk-Einflüsse aufeinander treffen und diese beiden Einflüsse sind auch gut unter einen Hut gebracht, der Gesang ist allerdings ist das große Manko, dass eine wirklich gute Wertung verhindert. Klingt einfach zu deutsch, der englische Gesang...und die Stimme holts leider auch nicht unbedingt raus. Schade...denn ansonsten klingen die Jungs wenigstens nicht wie alle anderen Bands momentan.
5 von 10 Punkten
Discographie:
2006 - Underwater Nights Demo MCD
http://www.underwaternights.com