Label: Nuclear Blast Records - http://www.nuclearblast.de
VÖ: 28.03.2008
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Tracklist:
01. Induce
02. Power Control
03. Plasma
04. Methodic
05. Modern Prophecy
06. Strain
07. The Unending
08. Chasm
09. The Diarist
10. Neuro Tyrant
Laufzeit: 41:07 Minuten
Bereits im März dieses Jahres erschien das Debüt der Kanadier "Divinity", welche bei "Nuclear Blast" ihre Heimat gefunden haben. Somit ist es allerhöchste Zeit, die Platte einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Geboten wird ein Mix aus Death, Trash und auch ein wenig Progressive Metal. Somit fällt es schwer, Divinity in irgendein Genre einzuordnen. Die Platte kommt ohne irgendwelche Intros, Outros oder Instrumental aus. Hier wird nicht lang gefackelt, sondern gleich alles niedergemetzelt. Dabei scheint alles recht chaotisch bei den ersten Durchläufen. Generell, gibt es des Öfteren unerwartete Wendungen, wie Plötzlich einsetzende Blast Parts, oder Soli, die man nie an dieser Stelle erwartet hätte. "Allegory" ist keine Platte zum Nebenbei hören, sondern verlangt dem Hörer viel Aufmerksamkeit ab. Erst dann kann sie richtig Punkten. Ein ganz großes Plus ist sicherlich auch Sänger "Sean Jenkins", welcher ein Arsenal an tiefen Growls, hohen Screams und cleanen Vocals, die des öfteren an Bands aus den 80ern erinnern, aufweist. Die Produktion ist richtig gut geworden, was sicherlich an "Tue Madsen" liegt, der ja auch schon das Mixing und Mastering für Bands wie "Dark Tranquility und Moonspell" übernahm. Die Laufzeit geht voll in Ordnung, wobei gegen Ende dann doch etwas Langeweile auftritt.
"Divinity" legen hier mehr als ein gutes Debüt hin und man wird sicherlich von ihnen noch des Öfteren was hören. Jedoch sollte jeder erst einmal in ein paar Songs reinhören und für sich selbst entscheiden, ob er "Divinity" eine Chance gibt.
Punkte: 08/10
Discographie:
2008 - Allegory
http://www.myspace.com/divinitymetal