Label: All Life Ends Records - http://www.alllifeendsrecords.de
VÖ: 05.04.2008
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Tracklist:
01. Badge of Apathy - Alive
02. Badge of Apathy - Next Step
03. Badge of Apathy - 100 %
04. Badge of Apathy - Dime Ya
05. Badge of Apathy - Years
06. Anemia - Intro
07. Anemia - Desire for Release
08. Anemia - Emptiness
09. Anemia - Stream of Time
10. Anemia - Nothing is harder than Truth (21,8°)
11. Anemia - Nemesis
Spielzeit: 41:27
Im April 2008 erscheint erneut eine Split CD auf dem Erfurter Label “All Life Ends Records”. Dieses Mal mit an Bord: die Hamburger Hardcore Band BADGE OF APATHY, als auch die Apoldaer Metalcoreschmiede von ANEMIA, nicht zu verwechseln mit ANIMA die das Label inzwischen in Richtung „Metalblade Recs“ verlassen haben. Aber von vorne: die ersten 5 Songs steuern BADGE OF APATHY der CD bei. Beginnend mit „Alive“ und „Next Step“ erscheinen die Hamburger zwar beim ersten Hören sehr konzipiert, lassen aber mit der Zeit immer mehr Ideen und eine Menge Einfallsreichtum erkennen. Fans von ganz alten MAROON – Sachen, aber auch SHAI HULUD sollten hier ihre wahre Freude haben. „100%“ war schon vorher durch längere MP3- Präsenz bekannt und ist wohl der kleine „Hit“ der Hamburger, doch das darauf folgende spanisch gesungene „Dime Ya“ übertrifft alle Songs der kompletten Split. Zum Einen ist es der einzige politische Song von BoA, zum Anderen strotzt der Song vor Leidenschaft, Emotionen und hörbaren Herzblut. „Years“, fünfter und letzter Song der Band, wechselt vom ruhigeren New School Song zum eher schnelleren HC Song, um später wieder passionatisch zu enden. BADGE OF APATHY dürfen durch ihre Vielfalt, die vom klassischen Moshcore, über Metalcore bis hin zu New School HC reicht, verdientermaßen auf eine breite Hörerschaft hoffen. Es sei Ihnen auf jeden Fall gegönnt!
ANEMIA beginnen nun mit einem ruhigen, sanften Keyboard-Intro das fließend in den ersten Song „Desire for Release“ übergeht. Geboten wird von der Thüringer Band, zwar kein innovativer aber auch kein schlechter Metalcore. Die Riffs wirken wie bei inzwischen fast jeder Metalcore Band nicht neu und wie irgendwo schon mal gehört., das liegt aber wohl eher an der relativ ausgelutschten Musikart. Gegen Ende steigert sich der Song jedoch und kann mit einem netten Göteborg- Riff auffahren. Dasselbe gilt für „Emptiness“. „Stream of fire“ (übrigens auch als MP3, auf der Homepage von Band und Label zu hören) gefällt mir persönlich am besten. Hierbei möchte ich noch den Gesang des Drummers hervorheben, der meiner Meinung nach viel zu selten das Mikro in Reichweite bekommt. Mehr davon! „Nothing is harder than truth“ und „Nemesis“ hängen den anderen Songs qualitativ etwas hinterher. Zusammengefasst sollten ANEMIA ihre Vorliebe für melodische Death Metal Riffs weiter ausbauen, da sie dafür einfach das richtige Händchen haben.
Die Split CD von BADGE OF APATHY und ANEMIA ist eine gute Investition und spricht eine breite Hörerschaft an. Im internen Vergleich sehe ich BADGE OF APATHY leicht vorne.
Punkte: 8 / 10
Disco:
2008 - BADGE OF APATHY vs ANEMIA Split
http://www.myspace.com/badgeofapathymetal
http://www.myspace.com/anemiametal