Label: Rise Records (http://www.riserecords.com)
V.Ö.: 30. September 2007
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Tracklist:
01. First Take
02. Naturals
03. Tailor
04. Light Brite
05. Dear Elizabeth
06. Fallacy
07. Thou Art a Villain
08. Let's Pretend Like It's 1910
09. To Be Specific
10. Praise the Night Time
Spielzeit: 33:43 Minuten
Auf jeden Fall war "Rumor Has It" von Catherine sicherlich DAS Album schlechthin, worauf ich auf einen Nachfolger gewartet habe. Klar war, diese Band hat sicherlich Potenzial. De Facto! Nur haben wir es jetzt 2007 und die Zeiten ändern sich. Weißes Cover, Emo-Löckchen und ein Stilwechsel!!! Hört sich nach den ersten Klängen an, wie eine brutalo Version von Underoath, doch irgendwie ist dem nicht so. Nach knapp zwei Minuten muss ich diese Einstellung bereits aufgeben, nachdem dann doch etwas Chaos vorherrscht. Gut mit zu vergleichen mit THE DEVIL WEARS PRADA. Trotz recht brachialem Wege anno "Rumor has it" scheint man nun ein neues Kapitel aufzuschlagen. Das in Diesem dann auch Akkustikgitarren und Gesang mit von der Partie sind, scheint mich überraschender Weise garnicht mal zu stören, da Catherine recht gut au dem Emo-Sumpf (meiner Meinung nach) heraus treten. Sie wissen gekonnt Härte und Chaos einzubauen, ohne dabei schmalzig zu klingen. Dafür klingt die Scheibe allgemein auch viel zu dynamisch, als dass man sie wohl ständig mit Underoath in einen Bezug bringen würde. Ein absoluter Hit ist "Fallacy". Ausgestattet mit flotten Beat und Shouts, die zusammen mit raffiniert klingenden Mosh- und Gesandparts das Ding abrunden. Die Double Bass allein mit Shouts im Raum stehen zu lassen, kommt übrigens auch hervorragend rüber! Am Ende scheint dann doch noch ein wenig der Emotyp durchzukommen ("this shining star is duller than we thought"), aber das ist vollig okay. Gleich anschließend versucht man das wieder wegzuwischen. Nach exakt 3 Minuten und 12 Sekunden brennen sich Catherine mit "Thou Art a Villain" in mein Gehirn ein. "Its no heroes, its no heroes" schallt es aus den Boxen. Party-2-Step-Alarm!!! Das letzte Lied erinnert dann ein wenig an IT DIES TODAY's "The caitiff choir: Defeatism". Einige schwammige Töne werden "ausgefaded", bevor der Hörer wieder entlassen wird. Meiner Meinung nach ziemlich krasse Ideenkopie, aber was solls. Bei dieser Art von Musik bleiben Vergleiche sowieso nicht aus, und das macht die ganze Sache natürlich schwerer. Auch die Sticker auf der CD lassen sich nicht eindeutig abstreiten: "For Fans of The Devil Wears Prada and Underoath". Gebt den Jungs eine Chance und hört bei Myspace rein! Einige von Euch werden überrascht sein, wie schön doch Gesang und Gitarre klingen können. Was ich nicht ganz verstehe, warum sich diese Band so vom Äußeren in die Richtung Emo drücken lässt? Frauenauge auf weißem Cover, blauer Glitzer als Verzierung und ein Bandfoto, auf dem 4 von 5 einen schwarzen Scheitel haben... was soll das? Sowas haben Catherine nicht nötig...
Punkte: 7 / 10
Discographie:
2004 - Demo
2005 - A Call To Entropy
2006 - Rumor Has It: Astaroth Has Stolen Your Eyes
2007 - The Naturals
Links: http://www.myspace.com/catherine