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Tracklist:
01. Elegy
02. The Dagger Thrust
03. Death from a Lovers Hand
04. Knights of Doom
05. /
06. Numbers of Failure
07. Far beyond the Days of Grace
08. From this Life
09. Her Ghost never Fades
10. Darkest Red
11. Thirteen Years
12. Saviour welcome Home
Spielzeit: 50:15 min
The Sorrow ist eine Band, an der man im Moment nicht vorbeikommt, wenn man sich mal ein bisschen in den einschlägigen Metalmagazinen wie Rock Hard und Metal Hammer umsieht. In letztem schafften es die Österreicher mit "Blessings from a blackened Sky" sogar auf Platz 1 und wurde Album des Monats. Der Grundtenor war überall der gleiche: Die Platte sei großartig. Auch in vielen kleineren Magazinen las man nichts als Lobhudeleien, die Band gab an mit Bands wie Iron Maiden und Judas Priest aufgewachsen zu sein und das ihre Haupteinflüsse wären. Es war also an der Zeit, sich das Ganze mal aus der Nähe anzusehen.
Mit "Elegy" startet das Debüt der Jungs. Ein kurzer und knackiger Track, der wahrscheinlich eher als Intro herhalten soll. Funktioniert! Nur von Iron Maiden oder Judas Priest höre ich bisher nichts. Und auch im folgenden Song höre ich es nicht und im darauffolgenden Song...auch nicht. Ich höre eigentlich nur eins: Killswitch Engage, in der Aushilfs-Version. Diese Riffs, die habe ich doch schon mal gehört...auf Platten namens "Alive or just breathing" oder "The End of Heartache". Ist ja komisch - ob das Absicht ist? Der 5. Track ist dann das provisorische, nichtssagende Instrumental zum Teilen der Platte. Vielleicht kommen ja jetzt endlich die Songs, die an die Haupteinflüsse der Band angelehnt sind!? Also...Judas Priest und Iron Maiden, wir erinnern uns. Komisch, da kommt wieder nur Aushilfs-KSE, sogar mit den üblichen Stimmeffekten und Spoken Word Parts, die ich doch alle schonmal auf den bereits erwähnten Platten gehört habe. Jeder einfallslose Break, die Vocals, bedeutungslosen Lyrics und Songtitel, die aus einer Metalcore-Fibel zu stammen scheinen - das alles erinnert mich an nur eine Band, und ich glaube ich brauch nicht nochmal erwähnen, wer das ist. Das ist auffällig erschreckend bis zum Ende der Platte nie anders.
Ja...die nächste Frage, die ich mir logischerweise jetzt stelle ist, wieso The Sorrow ausnahmslos so abgefeiert werden. Wo doch Metalcore eigentlich mittlerweile überall verrissen wird und selbst die Originale kein Album des Monats mehr abliefern können, weil es eigentlich auch die großen Magazine nicht mehr hören können. Wirklich eingenartig. Ganz davon zu schweigen, dass ich der Band genau zu 0% abkaufe, dass die mit Iron Maiden und so weiter aufgewachsen und das deren Haupteinflüsse sind. Es gibt nur einen Einfluss, den diese Band hat: Zeitgemäßen, melodischen Metalcore, abgeschmeckt mit null eigener Identität. Metal ist diese Band nur auf ihren Shirts von EMP und in ihrer Traumwelt. Und es tut mir Leid um die Originale, dass eine ordentlich potente Marketingmaschinerie reicht, diese Milchbubis in der Gunst der Medien und Presse höher stehen zu lassen, als eben die Bands die vor Jahren diesen Sound in Gang gebracht haben. Abschliessendes Fazit in 3 Stichworten: Mogelpackung, Plagiat, ROTZ.
Punkte: 1 / 10
Discographie:
2005 - Demo
2007 - Blessings from a blackened Sky