[Review] 108 - A new Beat from a dead Heart

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BrokenHearts&Noses
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[Review] 108 - A new Beat from a dead Heart

Beitrag von BrokenHearts&Noses »

108 - A new Beat from a dead Heart

VÖ: 27.07.2007
Label: Deatwish Inc. - http://www.deathwishinc.com

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Tracklist:
1. Declarations On A Grave
2. Guilt
3. Angel Strike Man
4. Three Hundred Liars
5. Resurrect To Destroy
6. Bibles + Guns = The American Dream?
7. (il)logical End
8. The Sad Truth
9. Martyr Complex
10. My Redemption Song
11. Repeat
12. We Walk Though Walls
13. Our Kind

Spielzeit: 34:41

"A new Beat from a Dead Heart". Passender hätte man ein neues Album, erschienen mehr als 10 Jahre nach dem letzten, nicht nennen können. Hier ist also das erste Lebenszeichen nach langer Zeit von den Krishnacore Tüpen von 108. Und eins vorweg, es werden Massstäbe gesetzt.

Der hier in 13 Songs, mit einer Spielzeit von guten 35 Minuten verpackte Post-Hardcore ist technisch perfekt, kompromisslos, innovativ, mysteriös, düster und vor allem: angepisst. Schon bei den Songtiteln wie z.B. "Bibles+Guns=American Dream" kann man erahnen um was es geht. Produziert wurde das Album vom Converge Gitarristen Kurt Ballou. Und das hat er nicht schlecht gemacht, denn das Album tut vor allem eines: Es drückt!

Das erste Lied "Declarations on a Grave" ist ein wirres, irgendwie "lautes" Intro mit verzerrter Stimme und langsamer Geschwindigkeit. Typische Krishna Klänge sagen manche. Wer erwartet, das es also gleich zur Sache geht, der kommt erstmal ins Grübeln, so ging es zumindest mir. Aber schon mit "Guilt" wird man das erste mal vollends bedient. Dieses Wechselspiel setzt sich auf dem Album fort: vertrackte Lieder mit allerlei technischen Spielereien ("The sad Truth") und im nächsten Moment ein Wahnsinns Brett mit massiven Breakdowns ("Redemption Song" oder "Angel Strike Man").
Der große Pluspunkt des Albums ist, das hier eine Menge Musikstile vorbeischauen. Math, Doom, Oriental, Grind, Noise, Punk, Jazz, Metal, Dub. Ausserdem sind die super Texte und auch die Art wie Sänger Robert Fish sie vorträgt, mal melodisch, mal fieser als Jamey Jasta und Carl Schwartz zusammen, sehr beeindruckend. Den größten Pluspunkt kann man aber auch als Negativpunkt anführen, denn das Album kann anstrengend sein. Muss jeder selbst sehen ob er auf die Lieder klarkommt.

Zusammen mit der neuen All out War ist das für mich das beste was dieses JAhr auf den Markt gekommen ist! Die alten Herren haben nix verlernt, und verdienen den allerhöchsten Respekt!
Zur den vergebenen Neun Punkten möchte ich hinzufügen, das ich keines der alten Alben der Band kannte, d.h. ich mit der neuen CD unvoreingenommen umgehen konnte. Denn manchmal hab ich das Gefühl es gibt Leute die finden Bands cool weil andere die auch cool finden, aber hey, ich kann mich da durchaus täuschen.

Punkte: 9/10


Discography:

A new Beat from a dead Heart
Creation. Sustenance. Destruction
Curse of Instinct
Threefold Misery
Songs of Seperation
Holyname

http://www.weare108.com/
http://www.myspace.com/108music
Matze
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Re: [Review] 108 - A new Beat from a dead Heart

Beitrag von Matze »

kauf dir trotzdem mal die "holyname" von denen!
kann ja nicht schaden, wenn man als "reviewer" für eine bessere einschätzung auch die früheren sachen von bands kennt.
und die o.g. 108-scheibe war und ist bombe!
...find die neue aber auch scheißestark!
Shark Men Records
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Re: [Review] 108 - A new Beat from a dead Heart

Beitrag von Shark Men Records »

Matze hat geschrieben:kauf dir trotzdem mal die "holyname" von denen!
oder die discographie.. is letztes jahr auf equal vision rausgekommen
xBLOODJINNx
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Re: [Review] 108 - A new Beat from a dead Heart

Beitrag von xBLOODJINNx »

weil ich schon ewig nicht mehr Werbung gemacht hab, review gibts auch "drüben" eins ;)
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