Label: Horror Business - http://www.horrorbiz.de
VÖ: 2007

Tracklist:
1. Movin`On
2. Suffer
3. So Much More
4. Light in the Dark
5. Make a Change
6. Like You
7. Made up my Mind
Spielzeit: 14:34 min
Bei dem Bandnamen Overhead Kick schwante mir schon nichts gutes. Dazu kommen die Jungs aus dem Pott, genauer aus Selm. Toll, hab ich mal wieder bei der Wahl der Reviews daneben gelangt. Beatdown mit 1,5 Akkorden oder ähnliches habe ich befürchtet. Und was bekomme ich stattdessen? Melodischen oldschool Hardcore. Und der hat es wirklich in sich.
Statt auf dumpfe Weise Hasstiraden auf die Welt oderf Politik loszulassen, bringen diese 5 Jungs auf Ihrem 2. Demo Freude und Spass rüber. Durch die leicht dreckige Aufnahme hört sich das ganze dann auch noch wirklich old school an. Hier wird nichts neues erfunden, und das ist okay so, denn trotz der Genre-üblichen Struktur der Songs ( massig Sing-a-longs, Crew-Shouts etc. ) weißt die Band eine sympatische Eigenständigkeit auf. Sänger Julius haut die Texte in leicht angehauchtem NY-Style raus, teils wütend, teils ziemlich catchy. Dazu gesellen sich 2 Gitarristen, 1 Bassist und, welch Wunder, ein Drummer. Auffällig ist auch, das alle ihre Instrumente sehr gut beherrschen!
Textlich geht es um Straight Egde und Co. Allerdings nicht mehr so militant wie auf ihrem 1. Demo "Puritiy is Way apart", sondern toleranter.
Dafür, das es diese Band erst knapp 2 Jahre gibt, dafür das die Jungs alle noch Schüler sind, dafür das sie aus dem Pott kommen, dafür das sie nen üblen Namen haben, also dafür ist die Scheibe echt nicht schlecht. Deutschland hat definitiv Potential. Champion und Co. haben auch mal klein angefangen!
Punkte: 8/10
Disco:
2005 - Demo "Purity is Way apart"
2007 - Demo "Times we cant replace"
http://www.myspace.com/overheadkick