[Review] BAYSIDE - The Walking Wounded

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BrokenHearts&Noses
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[Review] BAYSIDE - The Walking Wounded

Beitrag von BrokenHearts&Noses »

BAYSIDE - The Walking Wounded

Label: Victory Records - http://www.victoryrecords.com
VÖ: 02.02.2007

Bild

Tracklist:
01. The walking wounded
02. They’re not horses, they’re unicorns
03. Duality
04. Carry on
05. I and I
06. Choice hops and bottled self esteem
07. Head on a plate
08. Dear your holiness
09. Landing feet first
10. Thankfully
11. A rite of passage
12. (POP)Ular SciencE

Spielzeit: 46:18 min

Ich bekenne mich, seitdem diese CD bei mir vor 2 Tagen in den CD - Player rutschte, kam sie nicht mehr raus. Und das liegt nicht etwa an einem Defekt, sondern an dem Album selbst. Hier gibt es Songs zu hören, die manche in die Sparte Emo heben würden. Ich nenn es mal Pop - Rock bzw. Pop - Punk, denn erstens klingt das besser und zweitens trifft das auch eher zu. Mir war Bayside bis dato unbekannt, gibt es sie doch schon seit 7 Jahren. 2006 waren sie übrigens der "Most underrated Artist" laut der Alternative Press. Wenn dieser Titel aussagt, dass diese Band mehr gehört werden sollte, dann stimme ich dem absolut zu!

Ihr wollte Fakten? Killer - Melodien, Zauberhafter Gesang, Geniales Songwriting und 1a Arrangments!!!

Hier gibt es vom Opener bis zum letzten Lied nur Hits. Ein Album voller Ohrwürmer. Jedes Lied lädt zum Mitsingen ein. Wer einen richtig schlechten Tag erwischt hat, sollte sich dieses Album 2-3 Mal anhören, und ich gehe jede Wette ein, danach geht es ihm/ihr besser! Getreu dem Motto "Steh auf, wenn du am Boden liegst!“ gibt es eine durchweg positive Grundstimmung und das obwohl 2005 ihr Drummer John "Beatz" Holohan bei einem Unfall auf der Tour umkam. Sie setzten trotzdem die Tour fort und spielten Ihre Songs in einem Accoustic - Set. Dass BAYSIDE den Verlust ihres Schlagzeugers in dieser Form verarbeitet haben, spricht für ihre Größe und die Ehrlichkeit, die ihrer Musik zu Grunde liegt.

Jedes Album lässt den Hörer am Gefühlsleben der Band teilhaben und sie besser verstehen. Somit vergleichbar wie mit einem musikalischen Tagebuch, in dem jeder Song ein weiteres Kapitel beschreibt. BAYSIDE verstehen es, begünstigt durch die unverkennbare Stimme von Sänger Raneri, herzzerreißende Melodien zu schreiben. Und immer dann, wenn es schon beinahe im Kitsch abzudriften droht, zünden sie ein Instrumentalfeuerwerk ab, dass herrliche Rockgitarrenriffs, gut gesetzten Tempowechsel und überraschende Elemente wie Bläsern, Piano oder mehrstimmigen Gesang beinhaltet.

Anspieltipps sind alle Songs auf "The Walking Wounded" und ich gebe offen zu, an der Band hab ich einen Narren gefressen oder wie das heisst. Und das obwohl sie keinen Hardcore machen. Für mich ist das der Soundtrack des Sommers, die perfekte Band für große Festivals. Empfehlen kann ich die Band allen, die Alkaline Trio, No Use for a Name, Queens of the Stone Age oder Mando Diao hören. Kein Frage, hier muss es aus meiner Sicht 10 von 10 Punkten geben. Schön, sehr schön.

Punkte: 10 / 10

Disco:
2007 - The walking Wounded
2006 - Acoustic ( Liveaufnahmen nach dem Tod des Drummers )
2005 - Bayside
2004 - Sirens and Condolences
2003 - Name taken

http://www.myspace.com/bayside
http://www.baysideisacult.com
xHeadwalkx
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Beitrag von xHeadwalkx »

ja kann ich nur zustimmen. sehr coole platte...gute laune...
erinnert mich stellenweise sehr an coheed and cambria...
omerta
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Re: [Review] BAYSIDE - The Walking Wounded

Beitrag von omerta »

BrokenHearts&Noses hat geschrieben:...an der Band hab ich einen Narren gefressen oder wie das heisst. Und das obwohl sie keinen Hardcore machen.
BLASPHEMIE!!!
putrefyingDeadFlesh
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Beitrag von putrefyingDeadFlesh »

super band. bin gespannt auf das album
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