[Nachlese] The Plot to blow up the Eiffel Tower, Jumbo Jet..
Verfasst: 11.04.2005, 01:35
The Plot to blow up the Eiffel Tower, Jumbo Jet + Support, 11.04.05, Golden Gate, Berlin
Ja...wenn man aufm Stadtplan bei berlin.de nach der Adresse des Clubs sucht, zeigt dieser erstmal ne etwas falsche Adresse an. Also mussten wir erstmal nen großen Bogen laufen. Der Club war dann auch nur als solcher zu erkennen, weil grad jemand Merchandise reinschleppte. Ansonsten war das Golden Gate mehr oder weniger ne Baracke direkt unter der S-Bahn. Aber dafür grad mal knapp hundert Meter Luftlinie von meinem Haus entfernt...hätten wir das vorher gewusst.
6€ kostete uns die ganze Geschichte dann, das ging eigentlich klar. Nich so klar ging, dass sich der Abend zog ohne Ende, man wartete vergeblich darauf, dass es endlich anfing.
Als es dann soweit war, kletterten zwei Menschen auf die "Bühne" (die Größe einer Besenkammer), einer der beiden wirkte arg selbstbewusst, der andere war so emo, wie man nur sein kann. Damit war diese Band also mit einem Sänger und nem Gitarristen komplett. Der "Saal" (nen besseres Wohnzimmer mit witzigem Gasherd und nem Mischpult von anno 1734) füllte sich mit Leuten. Der Sänger der Truppe maulte "Ja...jetz mach mal die CD an" raus und damit begann die Show dieser beiden Figuren. Sie boten ne Mischung aus Atari Teenage Riot/Alec Empire und Refused, manche Samples waren ganz nett, aber man war sich irgendwie nie sicher, wie viel Playback da eigentlich von der CD kam. Der Saal leerte sich auch wieder, sodass nur noch die Hälfte der Leute verweilten. Aber nicht mit uns...wir gingen erstmal raus und philosophierten über die "ganz spezielle" Atmosphäre in dem Laden.
Nach einer Pause von gut 15 Minuten kamen Jumbo Jet auf die Bühne. Die machten ne ganz nette Show, erinnerten vom Sound her stark an die Blood Brothers (neuere...), hatten aber ne Sängerin am Start. Wir hielten es tatsächlich aus, obwohl wir wohl alles andere als fit waren. Naja, es gibt eigentlich nix weiter erwähnenswertes zu dieser Band zu sagen. Nur, dass sie ja mal so die absolute Megageilo-Spaßbande waren.
Der eigentliche Grund unseres Kommens waren T.P.T.B.U.T.E.T. (haha). Wir waren allerdings so durch, dass wir während des zweiten Songs die Segel strichen und verschwanden. Am Merch-Stand musste man den "Verkäufer" erstmal wecken, um noch nen Shirt kaufen zu können, sehr witzig das alles.
Tja...ein abschliessendes Fazit fällt schwer. Ich war ehrlich gesagt froh, als ich zu Hause war. Ist auch nicht so geil, mit ner Angina und ner Mittelohrentzündung auf nem Konzert. Die Atmosphäre und das Publikum auf diesem Konzert waren auf jeden Fall einmalig witzig. Alle Frauen hatten schwarze Haare und Ponys, alle Kerle trugen Chucks oder Lederslipper. Leute mit Vorurteilen wären dort also auf jeden Fall genau an der richtigen Stelle gewesen. Der Sound war ranzig, weil nur der Gesang abgenommen wurde, die Bühnenbeleuchtung bestand aus ner roten Lampe (ja, ne Lampe!!!) und überhaupt war das alles mal was ganz anderes. Äh ja...ich geh jetzt pennen, so als Highlight des Abends.
Ja...wenn man aufm Stadtplan bei berlin.de nach der Adresse des Clubs sucht, zeigt dieser erstmal ne etwas falsche Adresse an. Also mussten wir erstmal nen großen Bogen laufen. Der Club war dann auch nur als solcher zu erkennen, weil grad jemand Merchandise reinschleppte. Ansonsten war das Golden Gate mehr oder weniger ne Baracke direkt unter der S-Bahn. Aber dafür grad mal knapp hundert Meter Luftlinie von meinem Haus entfernt...hätten wir das vorher gewusst.
6€ kostete uns die ganze Geschichte dann, das ging eigentlich klar. Nich so klar ging, dass sich der Abend zog ohne Ende, man wartete vergeblich darauf, dass es endlich anfing.
Als es dann soweit war, kletterten zwei Menschen auf die "Bühne" (die Größe einer Besenkammer), einer der beiden wirkte arg selbstbewusst, der andere war so emo, wie man nur sein kann. Damit war diese Band also mit einem Sänger und nem Gitarristen komplett. Der "Saal" (nen besseres Wohnzimmer mit witzigem Gasherd und nem Mischpult von anno 1734) füllte sich mit Leuten. Der Sänger der Truppe maulte "Ja...jetz mach mal die CD an" raus und damit begann die Show dieser beiden Figuren. Sie boten ne Mischung aus Atari Teenage Riot/Alec Empire und Refused, manche Samples waren ganz nett, aber man war sich irgendwie nie sicher, wie viel Playback da eigentlich von der CD kam. Der Saal leerte sich auch wieder, sodass nur noch die Hälfte der Leute verweilten. Aber nicht mit uns...wir gingen erstmal raus und philosophierten über die "ganz spezielle" Atmosphäre in dem Laden.
Nach einer Pause von gut 15 Minuten kamen Jumbo Jet auf die Bühne. Die machten ne ganz nette Show, erinnerten vom Sound her stark an die Blood Brothers (neuere...), hatten aber ne Sängerin am Start. Wir hielten es tatsächlich aus, obwohl wir wohl alles andere als fit waren. Naja, es gibt eigentlich nix weiter erwähnenswertes zu dieser Band zu sagen. Nur, dass sie ja mal so die absolute Megageilo-Spaßbande waren.
Der eigentliche Grund unseres Kommens waren T.P.T.B.U.T.E.T. (haha). Wir waren allerdings so durch, dass wir während des zweiten Songs die Segel strichen und verschwanden. Am Merch-Stand musste man den "Verkäufer" erstmal wecken, um noch nen Shirt kaufen zu können, sehr witzig das alles.
Tja...ein abschliessendes Fazit fällt schwer. Ich war ehrlich gesagt froh, als ich zu Hause war. Ist auch nicht so geil, mit ner Angina und ner Mittelohrentzündung auf nem Konzert. Die Atmosphäre und das Publikum auf diesem Konzert waren auf jeden Fall einmalig witzig. Alle Frauen hatten schwarze Haare und Ponys, alle Kerle trugen Chucks oder Lederslipper. Leute mit Vorurteilen wären dort also auf jeden Fall genau an der richtigen Stelle gewesen. Der Sound war ranzig, weil nur der Gesang abgenommen wurde, die Bühnenbeleuchtung bestand aus ner roten Lampe (ja, ne Lampe!!!) und überhaupt war das alles mal was ganz anderes. Äh ja...ich geh jetzt pennen, so als Highlight des Abends.