Gegen 20:30 Uhr kamen wir an und die Schweizer Band SOLID GROUND spielten gerad ihre letzten Songs. Guter Old School, sind in einem kleinen Club aber besser aufgehoben. AWOKEN hatten wir verpasst, nun waren dann PAINT THE TOWN RED aus dem Süden Deutschlands dran. Da muss ich ehrlich sein, hätte mir ein bisschen mehr von ihnen erhofft, war aber dennoch solide. Straighter New School eben. Die erste 'Tourpackung' war vorbei. Zu erwähnen ist auf jeden Fall der sehr gute Sound der von Anfang bis Ende niemals schlechter wurde. Ziemlich voll war das Conne, aber ich habe im selben Club schonmal schlimmeres erlebt. Ok, nun zum mehr oder weniger spannenderen Teil des Abends. UNDYING bereiteten sich vor und begannen nun mit ihrem melidiösen Metal an zu rocken. Im Gegensatz zu Walls Of Jericho beispielsweise, sieht die Sängerein von Undying nicht so aus als würde sie 30 Minuten lang nur rumschreien, aber naja. Ein kleiner Pit bildete sich von Anfang an, neuere und ältere Songs wurden gespielt. Eigentlich isses ja Wurscht, aber ich glaube das hat da niemanden gepasst. Ein kleiner junger Herr hat ganz vorne gelegentlich mit Bier rumgespritzt (bei PTTR schon) und auch sonst nur genervt. Frau Undying hat ihm auch das Bier weggenommen. Richtig so. Zeit für MODERN LIFE IS WAR. Und nachdem der aktuelle Longplayer 'My Love, My Way' (was heisst aktuell, gab's ja schon 2003) die letzten Tage ständig rutierte war ich mächtig gespannt darauf. Und meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Sehr sehr gute Live Band, dank dem guten Sound drückte es auch richtig, einige sangen nun auch mit und schade dass es so schnell vorbei war, aber eine Zugabe gab es dann glücklicherweise auch noch. Bis jetzt war das der Höhepunkt des Abends. Und ich will nicht wissen wie geil eine kleine Club-Show dieser Band ist!!! Und nun weiss ich nicht was den Berlinern fehlte, vielleicht lag es nur am schlechten Sound im Kato?! Jedenfalls waren CONVERGE einfach nur der blanke Wahnsinn. War zwar etwas enger geworden aber das gab der Stimmung keinen Abbruch. Der Sound war spitze und die Band war ziemlich gut drauf. Neben neuen Songs gab es einige von der Jane Doe sowie 'Conduit' (und gerade bei diesem wurde gedived und mitgesungen bis zum Get No). Der Sänger bedankte sich auch mehrmals für das Erscheinen und das es hier grossartig sei. Nun war auch vorläufig Schluss aber mit 'The Saddest Day' gab es dann noch eine Zugabe die das Conne fast zum Einstürzen gebracht hat. Ziemlich der Hammer, leider nervten die Amis mit ihren Head Walks ein wenig. Diese kamen dann bei diesen Song vom Bühnenrand und rannten halt immer rein und 'teilten aus'.... nicht sehr prickelnd aber ich glaube es wurde keiner ernsthaft verletzt. Nun, besser hätte ich mir eine Converge Show nicht vorgestellt. Einfach eine Hammerband und ich bin überglücklich sue endlich mal live erlebt zu haben. Nagut, ich hätte gern 'Locust Reign' gehört
Dieser Abend ist auf jeden Fall einer besseren gewesen und wird wohl nicht so schnell in Vergessenheit geraten




